Rückblick Workshop "Der Orientierungsrahmen 2.0 in der pädagogischen Praxis"
- Verein Kindheitspädagog*innen HF
- 28. März
- 2 Min. Lesezeit
Bericht von Marlon Mettler im Mai 2026

Am 28. März 2026 trafen sich im GIBZ in Zug pädagogische Fachpersonen, Studierende und Interessierte zum Workshop rund
um den neuen Orientierungsrahmen 2.0. Gemeinsam wurde diskutiert, reflektiert und weitergedacht – mit dem Ziel, ein gemeinsames Qualitätsverständnis in der Bildung und Betreuung von Kindern zu stärken.

Der Workshop wurde durch einen fachlichen Input von Thomas Jaun, dem Leiter der Steuergruppe vom Orientierungsrahmen, eröffnet. Anschliessend konnten im Rahmen eines WordCafés verschiedene Schwerpunktthemen gemeinsam diskutiert und reflektiert werden.
Der Austausch zwischen den Teilnehmenden stand dabei im Mittelpunkt und ermöglichte unterschiedliche Perspektiven auf den Orientierungsrahmen 2.0 und dessen Umsetzung in der pädagogischen Praxis.

Im Zentrum standen die Weiterentwicklungen des neuen Orientierungsrahmens. Besonders hervorgehoben wurde die Erweiterung der Altersspanne von 0 bis 12 Jahre sowie der Gedanke des «kompetenten Kindes». Zudem wurde thematisiert, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Betreuung für Bildung, Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ist. Auch aktuelle Themen wie frühe Sprachförderung, Partizipation, Trauma-Pädagogik und ein konstruktivistisches Bildungsverständnis fanden Platz in den Diskussionen.
Im Austausch wurde deutlich, dass der Orientierungsrahmen nicht nur ein theoretisches Dokument sein soll, sondern eine praxisnahe Orientierung für Fachpersonen bietet. Dabei standen Fragen im Raum wie: Wie schaffen wir Orte, an denen Kinder sich entfalten können? Welche Haltung braucht zeitgemässe Pädagogik? Und wie gelingt es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen?
Besonders wertvoll war der gemeinsame Dialog zwischen verschiedenen Fachrichtungen und Arbeitsfeldern. Genau dieser Austausch zeigte, wie wichtig Vernetzung und gemeinsames Weiterdenken für die Weiterentwicklung unseres Berufsfeldes sind.

Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die spannenden Inputs, die Offenheit und das aktive Mitdenken. Gemeinsam gestalten wir die Kindheitspädagogik von heute – für die Kinder von morgen.



